Ein arbeits- und erlebnisreiches Jahr geht seinem Ende entgegen, ein Jahr geprägt von zahlreichen Ereignissen auch in unserer Gemeinde. Die Instandsetzung der Bundesstrasse wurde vollendet; das Schützenhaus und der Schützenplatz haben den Zustand erreicht der für einen reibungslosen Betrieb notwendig ist; auf unserem Friedhof sind zahlreiche Instandsetzungsarbeiten durchgeführt worden, die Umzäunung, die Stützmauer, die Bepflanzung und anderes mehr; in der Schlossstrasse wurde die wassererneuert und eine Bitumendecke verlegt; zahlreiche Fassaden und Dächer unserer Wohnhäuser erhielten ein besseres Aussehen; um unseren Ort herum sind, an schön gelegenen Aussichtspunkten, Verweilmöglichkeiten mit Bänken und Tischen eingerichtet; die ganzen Wassergräben im Ort galt es in Ordnung zu halten, und zu säubern. Das geplante Baugebiet Nr. 4 "Junker Wiesen" befindet sich in seiner Endphase. Die meisten Einwohner unseres Ortes gaben sich viel Mühe seinem Namen alle Ehre zu machen. Ich konnte hier auch nur Beispiele nennen, denn alle Aktivitäten aufzulisten würde diesen Rahmen sprengen. Bei allen die dafür gesorgt haben, das unser Ort seinem Namen "Staatlich anerkannter Erholungsort" alle Ehre machte, möchte ich mich bedanken. Ich möchte diesen Dank auch an all jene richten, die durch ihre Arbeit in unseren Vereinen mit dazu beigetragen haben, das das gesellige Leben des Ortes so vielfältig und abwechslungsreich war. Das Dorffest, das Schützenfest und die zahlreichen Straßenfeste waren, trotz des nicht immer besten Wetters, feierliche Höhepunkte im Leben unserer Gemeinde. Der Gemeinderat konnte, in einer feierlichen Sitzung, das seltene Ereignis des 50. jährigen kommunalpolitischen Jubiläums von Herrn Sigmund Böhning gebührend begehen. Das alles läst darauf schließen, dass sich die Bewohner unserer Gemeinde wohlfühlen, das sie gern hier in unserem Dorf leben, und das sie bereit sind, dafür auch mit anzupacken um diesen Zustand nicht nur zuhalten, sondern Stück für Stück zu verbessern. Sicher war das zurückliegende Jahr nicht immer einfach, für keinen von uns. So manche Familie hatte mit großen und kleinen Sorgen und Nöten zu kämpfen, und nicht immer war Hilfe in greifbarer Nähe. Von so manch lieb gewordenen Einwohner mussten wir uns in tiefer Trauer trennen. Oftmals war der Einzelne auf sich gestellt, konnte der gute Freund, der Nachbar, nur mit seinem Rat zur Seite stehen, doch auch das wurde gemeistert. All das hat uns aber auch gestärkt, hat uns zusammenwachsen lassen zu einer Gemeinde, die in der Lage und Willens ist die kommenden Aufgaben anzugehen und zu bewältigen.

Das Jahr 2004 wird mit Sicherheit nicht leichter, aber auch nicht ärmer an Ereignissen, im Gegenteil. Wir werden 2004 unser 800-jähriges Jubiläum mit einer Festwoche begehen können. Ein Ereignis das im Mittelpunkt all unserer Aktivitäten steht, und das bereits jetzt mit zahlreichen Maßnahmen, durch fleißige freiwillige Helfer vorbereitet wird. Wir werden aber auch weiter wachsen, unsere Gemeinde wird sich vergrößern. 2004 steht die Fusion mit Worbis, Leinefelde und den Nachbargemeinden an, eine Aufgabe die von uns viel abverlangen wird. Gerade hier brauchen wir als Gemeinderat die Aktivität jedes einzelnen zur Vorbereitung und Ausarbeitung des Fusionsvertrages, wollen wir uns doch als gleichwertige Partner in den Verbund einbringen. Nicht zu letzt ist das kommende Jahr auch ein Jahr der Wahlen. Der Landtag wird am 13. Juni gewählt, und am 27. Juni sind die Kommunalwahlen. Dann wird auch erstmals der Bürgermeister der "Neuen Gemeinde" Leinefelde-Worbis zu wählen sein, und selbstverständlich werden wir auch unseren Gemeinderat neu zu wählen haben. Die Zeit bis dahin wird wie im Fluge vergehen, denn sie wird angefüllt sein mit viel Arbeit. Arbeit, die oftmals freiwillig und unendgeldlich geleistet werden wird, und geleistet werden muss. Der Gemeinderat, und auch ich, wir wissen, dass wir uns auch im kommenden Jahr auf die Bürgerinnen und Bürger unserer Gemeinde verlassen können, wenn es darum geht die anstehenden Aufgaben zu meistern. Landläufig sagt man; "Für das Neue Jahr hast du drei Wünsche, drei Ziele, offen."

Mein erstes Ziel ist:

- Beginn der Erschließungsarbeiten für unser Baugebiet Nr. 4 "Junker Wiesen",

mein zweites Ziel ist:

- Eine würdige 800-Jahrfeier;

mein drittes Ziel ist:

- Das wir als gleichberechtigte Partner in die Städtefusion einziehen, und ich wünsche mir, dass wir alle eine friedliche und besinnliche Weihnacht im Kreise unserer Angehörigen begehen können.

Viel Glück und Gesundheit für alle im neuen Jahr, und das ein jeder das erreicht, in seinem persönlichen Leben, was er sich vorgenommen hat. In diesem Sinne wünsche ich, allen Bürgerinnen und Bürgern von Wintzingerode, frohe Feiertage, und ein gesundes Neues Jahr.

Euer Bürgermeister

Rolf Eberhardt

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