Die Harburg wurde wahrscheinlich 1073/74 als Gegenanlage zur Hasenburg errichtet. Heute sind von der um 1120 als Horeburg bezeichneten Anlage nur noch wenige Mauerreste erhalten. Ursprünglich scheint sie dem Markgrafen von Stade gehört zu haben, denn sie erscheint in den Besitzungen die Erzbischof Adalbert I. von Mainz von Richardis von Stade erhielt. Die kleine Festung bleibt Ministerialenburg ohne Verwaltungsgebiet. 1165 wird sie zusammen mit dem Rusteberg in einer Fehde zwischen Mainz und Kaiser Barbarossa zerstört und kurz darauf den thüringer Landgrafen als Mitbesitz übereignet. Nachdem sich der Herzog von Sachsen als Landgraf von Thüringen der Burgen Worbis und Harburg gänzlich angeeignet hatte, wurden sie 1381 von den Bürgern von Duderstadt und Heiligenstadt eingenommen und Mainz übergeben. Von Mainz wurden sie als Amt harburg-Worbis für 200 Jahre an die Herren von Bültzingsleben verpachtet. 1525 durch Bauern zerstört wird die Harburg nicht wieder aufgbaut, sondern aus ihren Steinen Gutshäuser, die Kirche in Haynrode und das Amtshaus in Worbis errichtet. Seit 1530 bildeten Worbis und Harburg eine Verwaltungsgemeinschaft. 1574 löste der mainzer Erzbischof Daniel Brendel von Homburg im Zuge der Gegenreformation die Pfandschaft und setzte als Amtsleute bürgerliche Beamte ein.

 

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