Offiziell beginnt die KLR in Worbis auf dem Parkplatz vor dem Glashauscenter an der B247. Da die Route aber sowieso über Wintzingerode führt und wir ja am Ende auch wieder zu Hause anlangen wollen, starten wir einfach in Wintzingerode. Wir beginnen unsere Wanderung auf dem Friedensplatz vor der Dorfkneipe. Von hier aus gehen wir die Bergstraße, im Volksmund Lehmkuhle genannt, hinauf. Nach ein paar Hundert Metern erreichen wir das Freibad von Wintzingerode und das Landhotel Gerdes. Hier lassen wir die ersten Erschöpften zurück und folgen dem Weg bergauf über die Eselsgasse. Kurz vor dem Ende der Eselsagasse biegt unser Weg rechts ab in Richtung Kanstein. Kurze Zeit später sieht der Wanderer etwas kurioses - einen Friedhof mitten im Wald. Es handelt sich um die Familienbegräbnisstätte derer von Wintzingerode auf Adelsborn. Wir gehen weiter und erreichen eine Stelle, wo der Wald sich öffnet und uns einen Blick ins Tal auf Wintzingerode werfen läßt. Hier sollte auch eine Bank stehen, so daß wir uns einen Augenblick ausruhen können. Von hier aus ist es nicht mehr weit, der schmale Weg führt uns direkt auf den Kanstein. Hier steht auch eine kleine Schutzhütte, falls die Pausen bereits etwas länger werden. Der weitere Weg nach Worbis ist nicht zu verfehlten, auch wenn die Beschilderung manchmal etwas uneindeutig ist. Kurz vor Worbis, hinter den Kleingärten verlassen wir den Wald und halten uns rechts, schließlich wollen wir uns die Wandertafel vor dem Glashauscenter anschauen. Hir könne wir auch kurz nachlesen, wo es als nächtes lang geht, nämlich über den Iberg, der ein paar Meter stadteinwärts zu finden ist. Wir verlassen Worbis und tauchen wieder ein in den Wald.

Der Weg führt uns paralell zur Landstraße nach Kirchohmfeld. Am schönen Dotfteich rasten wir wieder ein wenig und schauen den Schwänen zu. Es geht weiter Richtung Bodenstein und unsere nächste Station ist Adelsborn. Von Adelsborn aus gibt es 2 Möglichkeiten zur Burg zu gelangen. Wem es zu heiß ist, der folgt dem Waldweg über die Mühlhäuser Burg zur Burg Bodenstein. Wir aber bleiben auf der Straße, die die Allee entlang führt. Am Ortseingang von Bodenstein biegen wir nach rechts auf einen Wirtschaftsweg ab. Unser Ziel ist der Gedenkstein für Heinrich Levin von Wintzingerode. Jetzt ist es nicht mehr weit. An der Quelle, die früher das Drinkwasser für die Burg lieferte vorbei, erreichen wir die Burg. Kurz vor der Burg findet sich eine Gaststätte für die Erschöpften unter uns. Von nun an geht es bergab mit dem Weg. Aber nicht zu schnell sonst verpassen wir den kleinen Weg der links zu Gruft führt. Das Schild nennt sie Fürstengruft, auch wenn hier nie ein Fürst gelegen hat. Aber es klingt schöner. Weiter bergab sehen wir erst links das Kriegerdenkmal und nun haben wir es auch schon geschafft, wir sind wieder in Wintzingerode. Unsere Strecke war etwa 11,5 km lang und wenn die Pausen nicht übermäßig ausgedehnt wurden, sollten wir 3 1/2 Stunden gewandert sein. Es gibt eine sehr schöne Wanderkarte über die Kulturlandschaftsroute, mit vielen Bildern und einer sehr detailierten Beschreibung. Erhältlich ist sie über das IBZ in Worbis.

Markierungen: grüner Schrägstrich auf weißem Grund

Hier einige Bilder für einen ersten Eindruck. Mehr gibts wie immer in der Galllerie.

klr allee

klr eselsgasse2

Joomla templates by a4joomla