Großbodungen geht auf eine alte germanische Siedlung in einer von der Bode durchflossenen Talmulde nördlich der Hasenburg zurück. 531, mit der Zerschlagung des Thüringer Reiches, kommt die Siedlung zum Frankenberg. Damit wird Bodungen zur Grenzfeste gegen Sachsen und dürfte sich zu einem größeren Ort entwickelt haben. Aber erst im 9. Jh. wird Bodungen in einer Fuldaer Urkunde erwähnt. 1074 teilt sie das Schicksal der Hasenburg und wird zerstört. Zur Grafschaft Lohra gehörend wird 1186 als Verwalter ein Herewardus de Bodungen genannt. Im 14. Jh. erwarben die Honsteiner das Gebiet und bildeten das Amt Bodungen mit 8 Dörfern. In diese Zeit fällt auch der Bau des jetzigen Schlosses als spätmittelalterliche Burganlage mit umfassenden Nebenanlagen. Im Bauernkrieg wurde die Anlage nicht zerstört, 1556 traten die Hohnsteiner der Augsburger Konfession bei. 1664 wurde Großbodungen zum Marktflecken erhoben, was die Entwicklung ebenso entscheidend beeinflußte wie der Anschluß an Preußen 1816. Großbodungen wurde nach dem Verzicht der Schwarzburger dem Kreis Worbis angegliedert.

 

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